Die 4 unverzichtbaren Sicherheits-Basics
Für jede Website ist die SSL/TLS-Verschlüsselung (HTTPS) die absolute Basis. Die Kürzel stehen für „Secure Sockets Layer“ und “Transport Layer Security “. Das HTTPS in der Adresszeile sowie das Schlosssymbol im Browser zeigen an, dass eine Website diese Zertifizierung besitzt. Ohne SSL stufen Browser Seiten als „Nicht sicher“ ein und Google straft sie im Ranking ab. Bei Google Ads führen fehlende oder fehlerhafte SSL-Zertifikate zur Ablehnung der Werbeanzeigen oder zu massiven Mehrkosten durch einen schlechten Landingpage-Qualitätsfaktor.
Regelmäßige Updates für Systeme und Plugins schließen Sicherheitslücken, unter anderem in veralteten Versionen von Content Management Systemen, Themes oder Plugins. Das sind Haupteinfallstore für Hacker und sollten immer up to Date sein. Auch die zugrunde liegende PHP-Version des Hosters muss aktuell gehalten werden.
Immer wieder nennenswert sind sichere Zugangsdaten! Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass über 80 % der Internetnutzer aus IT-Sicht schwache Passwörter verwenden.*
Standard-Nutzernamen wie „admin“ oder der eigene Domainname stellen keinerlei Hürde für Cyberangriffe dar. Ein individueller Benutzername kombiniert mit einem komplexen Passwort (über 12 Zeichen, Sonderzeichen, Zahlen) ist die erste Verteidigungslinie.
Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) riegelt das Backend zuverlässig ab. Selbst wenn ein Passwort ausgespäht wird, bleibt der Zugang ohne die Bestätigung über eine Authentifikator-App oder ein Smartphone gesperrt.
Was kann passieren wenn eine Website gehackt wird?
Bemerkt der Hostinganbieter Schadcode, schaltet er die Website sofort ab, um andere Server nicht zu gefährden. Google markiert die Domain via Safe Browsing als gefährlich – Besucher sehen dann nur noch eine rote Warnseite.
Ist die Website tagelang offline oder mit Spam-Links infiziert, verliert man seine oft mühsam aufgebaute SEO-Sichtbarkeit. Stürzen die organischen Rankings ab, dauert es oft Monate, diesen Schaden wieder zu reparieren.
Werden Kundendaten aus Kontaktformularen, Bewerbungsportalen oder WooCommerce-Shops entwendet, drohen sogar DSGVO-Bußgelder, Meldepflichten bei den Aufsichtsbehörden und ein massiver Vertrauensverlust bei den Kunden.
Der Gegencheck: Wie erkenne ich eine sichere Website?
- Schau auf die Browserleiste:
Beginnt die Website-Adresse mit https:// und zeigt der Browser ein geschlossenes Schloss an? - Gibt es ein Impressum?
Seriöse Seiten innerhalb der EU müssen ein vollständiges Impressum mit Adresse, Vertretung und Kontaktdaten aufweisen. - Was sind Preise und Zahlungsarten bei Online Shops?
Extrem günstige Angebote oder nur Vorkasse sind oft Warnsignale für Betrug. - Bei Unsicherheiten: Der Google Safe Browsing Status.
Über das offizielle Prüftool von Google lässt sich in Sekunden prüfen, ob die Domain als vertrauenswürdig oder kompromittiert gelistet ist.
* u. a. von NordPass, dem Hasso-Plattner-Institut und Bitkom
Wir setzen Deine Website sicher um
Bei uns ist IT-Sicherheit kein teures Zusatzpaket, sondern die absolute Basis für jedes Webprojekt. Wenn wir eine neue Website für dich entwickeln, greifen von Tag eins an alle aktuellen Sicherheitsstandards. Ohne ein aktives SSL-Zertifikat beginnen wir kein Projekt und es geht keine Website live. Und auch nach dem Launch lassen wir dich nicht allein. Mit unseren Service-Paketen übernehmen wir die regelmäßigen technischen Updates für System, Plugins und Erweiterungen.
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